Zwei Decken können beide aus Baumwolle bestehen und sich dennoch ganz unterschiedlich anfühlen, bewegen und in einen Raum einfügen. Der Grund liegt in der Konstruktion. Eine gewebte Decke entsteht durch das rechtwinklige Verkreuzen von Fäden, eine gestrickte durch miteinander verbundene Maschen. Dieser Aufbau beeinflusst Elastizität, Fall, Oberflächenwirkung und die Darstellung eines Designs.
Dieser Ratgeber zur Frage gewebte oder gestrickte Baumwolldecke erklärt die Unterschiede, ohne daraus starre Regeln abzuleiten. Garnstärke, Dichte, Ausrüstung und Gesamtgewicht wirken ebenso auf das Ergebnis. „Gewebt“ bedeutet deshalb nicht automatisch kühl oder steif, „gestrickt“ nicht automatisch dick oder warm. Entscheidend ist, wie sich die Decke anfühlen, funktionieren und aussehen soll.
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Gewebe entsteht, indem Fäden in Längs- und Querrichtung miteinander verkreuzt werden. Sie werden meist als Kette und Schuss bezeichnet. Weil sich die Fäden kreuzen und keine Maschen bilden, besitzt eine gewebte Baumwolldecke gewöhnlich eine gute Formstabilität und einen kontrollierten, textilen Fall. Je nach Garn und Bindung kann sich ihre Oberfläche glatt, trocken, fein strukturiert oder kräftig anfühlen.
